Wirkmechanismen von CBD-Cannabidiol

Wirkmechanismen von CBD-Cannabidiol

Wirkmechanismen von CBD-Cannabidiol

CBD wirkt auf viele verschiedene Arten im Körper. Nach dem CBD-Experten Dr. med. Franjo Grotenhermen gehören die folgenden Wirkmechanismen zu den wichtigsten:

CBD stimuliert den Vanilloid-Rezeptor Typ 1 mit maximaler Wirkung, ähnlich wie das Capsaicin im Cayenne-Pfeffer. Das erklärt einen Teil der schmerzhemmenden Wirkung von CBD.
CBD lindert weiter entzündliche und neuropathische Schmerzen. Diese Unterdrückung chronischer Schmerzreize durch CBD wird vermutlich durch den Glycin-Rezeptor vermittelt.
CBD hemmt den Abbau des körpereigenen Cannabinoids Anandamid und erhöht so dessen Konzentration. Die beobachtete antipsychotische Wirkung von CBD wird auf diese Erhöhung des Anandamid-Spiegels zurückgeführt.
CBD verstärkt die Signalwirkung von Adenosin. Dieser körpereigene Stoff blockiert die Ausschüttung von aktivierenden und belebenden Neurotransmittern (= Botenstoffe im Nervensystem). Auf diesem Mechanismus könnten einige der entzündungshemmenden Wirkungen von CBD beruhen. Ein weiterer Grund für die entzündungshemmende Wirkung von CBD ist dessen Bindung an den GPR55-Rezeptor.
CBD ist ein wirkungsvolles Antioxidans (= Fänger freier Radikale). Es wurde gezeigt, dass CBD oxidative Schädigungen mindestens so gut verhindert wie Vitamin C oder Vitamin E.
CBD hemmt die Vermehrung von bestimmten Hirntumor-Zellen (Gliom-Zellen), indem es deren Autophagie hervorruft, eine Form der Zellzerstörung.
Forscher untersuchen seit mehreren Jahren die krebshemmenden Wirkungen von CBD. So wurde nachgewiesen, dass CBD die Bildung neuer Blutgefässe in Tumorgeweben hemmt.
CBD bindet antagonistisch (d.h. als Gegenspieler) an den CB1-Rezeptor und hemmt daher mehrere Wirkungen von THC.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass CBD nur schwach mit den Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems interagiert. Seine Wirkung kommt vielmehr daher, dass es den Abbau der körpereigenen Endocannabinoide hemmt. Mit der Einnahme von CBD kann also die Wirkung der körpereigenen Substanzen verlängert und verstärkt werden.

https://www.vitalstoffmedizin.ch/index.php/de/wirkstoffe/cbd-cannabidiol

Wie wirkt CBD

Ist Hanf die Rettung für die Bienen?

Ist Hanf die Rettung für die Bienen?

Wie der Hanf-Anbau das Bienensterben aufhalten könnte

Cannabis ist ein vielseitiges Gewächs. Man kann aus Hanf Baumaterialien, Textilien und Arzneimittel gewinnen – und manche schreiben dem Genuss von bestimmten Bestandteilen auch eine entspannende Wirkung zu. Zudem ist Cannabis sativa leicht anzubauen, braucht wenig Pestizide und Wasser.

Jetzt weisen Forscher der Cornell University im US-Bundesstaat New York darauf hin, dass der Anbau von sogenanntem Industriehanf noch einen weiteren Nutzen hat: Er könnte, so schreiben die Autoren im Magazin Environmental Entomology, dazu beitragen, Bienen vor dem Aussterben zu bewahren.

Die Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass 16 verschiedene Bienenarten auf Hanf fliegen –  allerdings ohne sich zu berauschen. Denn für die Wirkung von THC und andere, im Hanf enthaltene psychoaktive Substanzen haben die Insekten keine Rezeptoren.

Was genau die Bestäuber anzieht, ist noch unklar. Denn Hanfpollen werden ausschließlich durch den Wind verteilt. Darum bieten die Pflanzen Bestäubern ebenso wenig bunte Blütenblätter wie duftenden Nektar. Dafür aber reichlich Pollen. Und auf die Pollen der männlichen Pflanzen – es gibt beim Hanf zwei Geschlechter – scheinen es die Bienen abgesehen zu haben. Je größer und älter die Pflanze, auch das fanden die Forscher heraus, desto mehr Bienenarten zieht sie an.

Foto: Dinafem

https://www.geo.de/natur/tierwelt/22635-rtkl-cannabis-wie-der-hanf-anbau-das-bienensterben-aufhalten-koennte

Bienen und Cnnabis, Zusammenarbeit in der Natur

CBD-ÖL: Wunderwaffe im Alltag

CBD-ÖL: Wunderwaffe im Alltag

Alltagswaffe

Hanföl, auch bekannt unter dem Namen CBD-Öl, wird sowohl in der Gesundheitsindustrie alsauch in der Wellnessbranche in der heutigen Zeit oft für vielfältige Zwecke verwendet. Insbesondere die entsprechende Bewegung, welche eine Legalisierung befürwortete, hat das Öl in den USA, den Niederlanden und Deutschland in den Fokus gerückt. Es wird weltweit für diverse medizinische sowie therapeutische Vorhaben erforscht beziehungsweise eingesetzt.